Meine Werte:
Lösungsorientiert
Ich habe bisher selten das politische und mediale Rampenlicht gesucht. Als Gemeinderat und Vizepräsident von Hilterfingen durfte ich Erfahrung in der Exekutive sammeln. Als Amtsvorsteher «Wasser & Abfall» war ich gemeinsam mit meinem Team zuständig, Lösungen zu finden, um die Bedürfnisse der Bevölkerung bestmöglich zu erfüllen. Bei mir steht und stand immer die Lösungsfindung im Mittelpunkt. Mediale Provokationen um Publicity zu generieren, sind nicht meine Art.

Initiativ
Gerne stelle ich mich neuen Herausforderungen. Als Amtsvorsteher war ich verantwortlich für die Zusammenlegen 2er Ämter. Mich faszinierten stets Menschen, welche eine Idee konsequent verfolgen, optimieren und das Wichtigste: umsetzen.

Familienfördernd
Unsere Kinder sind das Fundament unserer Gesellschaft. Die Geburtenrate in der Schweiz steigt wieder an, liegt aber nach wie vor bloss knapp über 1.5 je Frau. Ohne Zuzug aus dem Ausland und Einbürgerungen, würde die Schweiz deutlich schrumpfen. Die Probleme in der Altersvorsorge würden noch gravierender. Diese Entwicklung löst Ängste in der Bevölkerung aus.
Die Familien- und Jugendförderung ist von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft. Wir müssen Sorge zu unseren Werten, unserem Wissen und unserer Traditionen tagen und diese an unser

Ausgleichend
Die Ansprüche an die Exekutive aus der Bevölkerung, der Wirtschaft, den Parteien und Verbände sind enorm hoch. Diese Vielfältigkeit ist Fluch und Segen zugleich. Sie zeichnet uns aus, erschwert jedoch die Lösungsfindung. Als Volksvertreter ist es unsere Pflicht, die Bedürfnisse aller ernst zu nehmen und Brücken zwischen ihnen zu bauen. Mit meinen Erfahrungen und Ausbildungen im Bereich Mediation, gelingt es mir, ausgleichend auf die Parteien einzuwirken. Ich leitete z.B. die Verhandlungen zwischen den Umweltorganisationen und den Kraftwerken Oberhasli (KWO).
Eine «extreme Lösung» ist selten eine gute Lösung. Meist müssen alle Betroffenen einen Schritt aufeinander zu gehen, um gemeinsam voranzukommen.
Meine private Seite:
«Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.»
Antoine de Saint Exupéry

Kindheit, Jugend & Frauenpower
Am 22. September 1960 erblickte ich das Licht dieser Welt. Gemeinsam mit meinen Eltern verbrachte ich den ersten Teil meiner Kindheit in Oberburg, bei Burgdorf im Emmental. Meine Eltern führten eine Metzgerei mit 4-5 Angestellten.
Als ich 5 Jahre alt war, starb mein Vater und hinterliess eine grosse Lücke. Meine Kindheit wurde von «Frauenpower» geprägt. Ich bewundere bis heute die Stärke meiner damals noch jungen Mutter. Sie führte fortan alleine die Metzgerei und gab ihr Bestes, mir trotz unseres Schicksalsschlags eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen.

Die Sekundarschule besuchte ich in Wichtrach. Wir meldeten uns erst kurz vor dem Übertritt an. Prägend in Erinnerung bleibt mir mein erster Schultag. Beim Zählen der Schüler, sass plötzlich jemand zu viel im Schulzimmer – ich durfte trotzdem bleiben. Die Auswirkungen der Babyboomer-Generation waren spürbar in Wichtrach, einige neue Klassen wurden eröffnet. Viele jüngere Lehrerinnen zog es nach Wichtrach, welche durch modernere Unterrichtsformen zu einer klaren Leistungssteigerung beitrugen.

Träume, Sport und Studium
Ich träumte davon, Pilot zu werden. Mich fasziniert bis heute der Gedanke, fliegen zu können. Da meine Sehschärfe nicht ausreichend war, war es unmöglich, mir diesen Traum zu verwirklichen. Allerdings faszinierte mich auch der Aufbau der Flugzeuge, was mich dazu bewog, Maschineningenieur an der Fachhochschule in Burgdorf zu studieren.

Bereits in jungen Jahren war ich aktiver Kunstturner. Ende der regulären Schulzeit entschloss ich mich, in den Turnverein zu wechseln. Mit Leidenschaft war ich während Jahren Oberturner (Art Sportchef innerhalb des Turnvereins). Wir waren einer der ersten Turnvereine, welcher Geschlechter gemischte Gymnastik anbot. Gemeinsam mit dem Wechsel von klassischen Tönen zu amerikanischer Musik u.a. Michael Jackson, konnten wir die Begeisterung im Turnverein fördern.

Mich beeindruckt, was Menschen alles erreichen können, wenn sie ein gemeinsames Ziel haben und dies mit Leidenschaft verfolgen. In solchen Situationen erreichen Menschen in der Gruppe mehr, als in der Summe jedes Einzelnen.

Karin, Karriere & erstes Haus
1980 lernte ich meine Frau Karin an Silvester in Adelboden kennen. Es funkte schnell zwischen uns. Schon bald waren wir ein Paar und zogen gemeinsam nach Spiez. In dieser Zeit sammelte ich meine ersten Erfahrungen in der Privatwirtschaft als Verfahrensingenieur bei der Trummer AG, Frutigen.
Als wir 1989 ein kleines Haus am Lauenenweg in Thun kauften, erfüllte sich ein Traum für mich. Es folgte eine unheimlich spannende Zeit. Die erste gemeinsame Wohnung, laufende Weiterbildungen und als Leiter der Entwicklungsabteilung bei der Studer AG, nahm ich den nächsten Karriereschritt.

Familie, Start-Up, Wirtschaftskammer
Ab 1992 begann ein neuer Lebensabschnitt. Ich träumte von einer grossen Familie mit Karin, von bis zu 6 Kindern. Wir heirateten und schon bald darauf durften wir unsere erste Tochter in den Händen halten. Nur zwei Jahre später gesellte sich ein kleiner Junge dazu.
Mit 10 Jahren Berufserfahrung und der Inspiration durch die Thuner Wirtschaftskammer der Jungen, zog es mich in die Selbstständigkeit. Ich gründete die Baleco AG, ein Beratungsunternehmen für ökologisch-ökonomische Unternehmensberatung. Als junger Vater und Unternehmer engagierte ich mich stark für das «Forum der jungen Wirtschaft». Zu Beginn durfte ich als Präsident die Geschichte mitprägen. Das Forum wurde weiterentwickelt bis zum Swiss Economic Forum.

Hilterfingen, Schulzeit der Kinder, Gemeinderat
Als Karin 1999 zum dritten Male schwanger wurde, bot unser Haus in Thun zu wenig Platz. Wir fanden ein schönes Haus in Hilterfingen mit wundervoller Aussicht. Perfekt für eine junge Familie.
Wir fühlten uns sofort in Hilterfingen aufgenommen. Die Schulen boten ein gutes Angebot für unsere Kinder. Nur kurze Zeit nach unserer Ankunft trat ich der FDP Hilterfingen bei. Ich wollte mithelfen, unsere neue Heimat mitzugestalten. Bereits 2000 sprachen mir die Menschen in Hilterfingen ihr Vertrauen für das Amt des Gemeinderates aus. Ich war etwas überrascht die Wahl geschafft zu haben, das schnelle Vertrauen der ortsansässigen Bevölkerung steigerte meine Motivation enorm. In der zweiten Legislatur durfte ich das Dorf zusätzlich als Vizepräsident repräsentieren. Die Erfahrungen als Gemeinderat sind eine Lebensschule, geprägt von schönen, intensiven jedoch auch kniffligen und mühsamen Situationen. In meinen Augen ist es das Wichtigste, nahe an der Bevölkerung zu sein, um das Amt bestmöglich auszuüben.

Amtsvorsteher Wasser und Abfall
2007 erhielt ich die Gelegenheit als Amtsvorsteher zu arbeiten, weshalb ich die Arbeit als Gemeinderat einstellen musste. Nach 8 Jahren als Amtsvorsteher, vielen neuen Erfahrungen, der Zusammenlegung 2er Ämter, sowie der Entwicklung einer kantonalen Wasserstrategie - der ersten der Schweiz - war es erneut Zeit etwas Neues zu wagen. Ich entschloss mich nochmals den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Aktuell
Aktuell führe ich die Geschicke der «Water Exellence AG», Hilterfingen und bin Präsident des VSA (Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute). Mit der Anfrage von Franz Rüegg und Bernhard Gyger zur Kandidatur als Regierungsrat, stellten sie mich vor eine einschneidende und schwere Frage.
Mein Beruf als Berufung:
Ausbildung

2011 – 2012
Mediator HSG
Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis
Hochschule St.Gallen

2001 – 2002
Executive MBA in International Management
Fachhochschule, Bern

1988 – 1989
Betriebswirtschaft NDS UF
Fachhochschule, Bern

1981 – 1985
Dipl. Maschinen-Ingenieur FH
Hochschule für Technik und Informatik, Bern


Berufliche Erfahrung

Seit 1.1.2016
Geschäftsführer/Inhaber
WATER EXCELLENCE AG, Hilterfingen
Beratungsunternehmen für Strategie,
Organisation u. Konfliktlösung

2007 – 2015
Amtsvorsteher 
AMT FÜR WASSER UND ABFALL, Kt. Bern
(130 Mitarbeiter/innen)

1995 – 2007
Geschäftsführer/Inhaber
BALECO AG, Thun
Beratungsunternehmen für ökologisch-ökonomische
Unternehmensberatung
Geschäftsführer
GRÜNDER-ZENTRUM ZUT, Thun (Mandat)

1992 – 1995
Consultant
MBT Umwelttechnik AG, Münchenstein 
internationales Beratungsunternehmen des Sandoz-Konzerns

1989 – 1992
Leiter Entwicklungsabteilung
STUDER AG, Thun

1985 – 1988
Verfahrensingenieur
TRUMMER AG, Frutigen
mittleres Umwelttechnik-Unternehmen
Mein Engagement:
Für die Jungen
Zuhören, Bedrüfnisse ernst nehmen und darauf eingehen: In Thun hat sich durch Erosion des Aaregrundes zur Freude der Surfer eine stehende Welle gebildet. Im Rahmen der notwendigen Sanierungsarbeiten wäre diese wieder verschwunden. Auf meine Intervention hin, wurde die Sanierung so geplant, dass die Welle erhalten werden konnte. Die Förderung der Kindern und jungen Erwachsenen ist von höchster Priorität. Sie bilden das Fundament unserer Gesellschaft.

Für die Wirtschaft
Attraktive Unternehmen in attraktiven Wohnregionen bieten attraktive Arbeitsplätze für attraktive Steuerzahler Diesen Weg müssen wir noch konsequenter gehen.
Starke Branchencluster müssen verstärkt unterstützt und die Zusammenarbeit mit den Hochschulen gefördert werden. Der Fokus sollte noch intensiver auf zukunftsorientierten Themen z.B. der Umgang mit der Ressource Wasser gelegt werden.
Es muss aber auch der Zugang der Unternehmen zur Verwaltung, z.B. mit einem zentralen Eingangsfenster, vereinfacht werden.
Es sollten gewisse Wirtschaftsräume verkehrstechnisch besser erschlossen werden. Unsere Landschaft kann touristisch noch besser genutzt werden. Möglicherweise braucht es andere Tourismusformen.

Für die Umwelt
Mit meiner Firma Baleco AG, einem Beratungsunternehmen für ökologisch-ökonomische Unternehmensberatung, habe ich mich intensiv dafür eingesetzt, dass die Umweltaspekte zur Chefsache erklärt werden.
Wir müssen Sorge zu unserer Welt tragen. Mit oder ohne Energiestrategie, die Energiewende ist spätestens seit dem Vorfall in Fukushima eingeleutet. Atomenergie hat keine Zukunft auf dem Stand der heutigen Technologien. Wirtschaft-Energie-Umwelt sind schwierig in Einklang zu bringen. Energie ohne Einschränkung gibt es selbst bei der "grünen" Energie nicht (Stichworte: Landschafts- und Tierschutz). Mit der erfolgreichen Verhandlungsführung zwischen den Umweltorganisationen und den Kraftwerken Oberhasli (KWO) habe ich gezeigt, dass ich nachhaltige Brücken zwischen den verschiedenen Interessen bauen kann. 
Die Schweiz, der Kanton Bern muss das allgemeine Bewusstsein für unsere Umwelt stärken. Das Thema "Littering" sollte an die Hand genommen werden. Wir Bernerinnen und Berner sollten den Anspruch haben, der sauberste Kanton zu sein.

Für die Gemeinden
Der Kanton Bern besteht aus 351 politischen Gemeinden. Die regionale Zusammenarbeit muss weiter gefördert werden, wobei auf die Bedürfnisse der Gemeinden eingegangen werden muss. Die Städte finden automatisch Gehör. Als ehemaliger Gemeinderat weiss ich, wie es ist auf Gemeindebasis zu arbeiten. Stadt und Land sollten wieder verstärkt zusammenarbeiten, den unser gemeinsames Potential ist gross.

Für die Finanzen
Ich bin überzeugt, dass im Kanton Bern finanziell noch Handlungsspielraum besteht. Ich denke u.a. an die Effektivitätssteigerung in der Verwaltung. Als einer der gut acht Jahre ein grösseres kantonales Amt geführt hat, weiss ich von was ich spreche.
Ich denke hier aber auch an ein eine bessere Zusammenarbeit zwischen der kantonalen Verwaltung und den Gemeinden, an eine intensivere Zusammenarbeit unter den Gemeinden.
Meine politische Erfahrung:
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